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Ernährung für Zuchthunde

Archivdokument IAMS COMPANY

Iams ist seit 1999 eine eingetragene Marke von The Procter & Gamble Company. Dieses Dokument ist ein Archivdokument, das in der Vergangenheit vom Unternehmen Iams Pet Food bzw. für die Produkte von Iams Pet Food verwendet wurde. Sämtliche enthaltenen Angaben im Kontext der Zeit oder Geographie der ursprünglichen Verwendung sind zu ersetzen, da sich die Umstände und die Produkte mittlerweile geändert haben können. Die Produkte und deren zugehörige Informationen gelten ausschließlich für die USA. Ohne Zustimmung von P&G ist die überlassung oder weitere Nutzung dieser Unterlagen nicht gestattet.


DIE RICHTIGE ERNÄHRUNG FÜR DIE GESUNDHEIT VON ZUCHTHUNDEN UND NACHKOMMEN

Von Dr. Martin Coffman,
The Iams Company

Züchter wissen, dass die richtige Ernährung nicht nur für die Gesundheit und körperliche Verfassung männlicher und weiblicher Zuchttiere wesentlich ist, sondern auch für die Lebensfähigkeit und das Wachstum ihrer Nachkommen.

"Erfolgreiches Züchten beginnt bei der richtigen Ernährung sowie der richtigen Pflege der Zuchttiere und setzt sich in der Paarung, Trächtigkeit und Laktation fort", so Dr. Dan Carey, Tierarzt der The Iams Company. "All diese Faktoren zusammen sorgen für gesunde Nachkommen."

Ernährung und Pflege vor der Zucht

Vor der Zucht sollten die Hündin und der Zuchtrüde in hervorragender körperlicher Verfassung, sowie gut trainiert sein. Von besonderer Bedeutung ist das Gewicht der Hündin vor der Zucht.

"Die Hündin sollte über optimales Gewicht und eine optimale körperliche Verfassung verfügen", so Dr. Carey. "Wenn sie untergewichtig ist, kann sie während der Trächtigkeit möglicherweise nicht ausreichend Nahrung für ihre eigenen Bedürfnisse und die ihrer sich entwickelnden Föten aufnehmen. Mangelernährung kann darüber hinaus zu einem geringeren Geburtsgewicht und einer höheren Sterberate bei neugeborenen Welpen führen."

Umgekehrt kann es bei übergewichtigen Hündinnen zu Schwierigkeiten während der Trächtigkeit kommen.

"Ist das Gewicht einer Hündin zu Beginn der Trächtigkeit zu hoch, können ihre Föten außergewöhnlich groß sein, und es besteht die Gefahr einer Dystopie (einer langsamen oder schwierigen Geburt)", erläuterte Dr. Carey.

Die Hündin sollte eine qualitativ hochwertige, leicht verdauliche Nahrung erhalten, welche sie mit allen notwendigen Nährstoffen für die bevorstehende Trächtigkeit und Laktation versorgt.

"Für Zuchthündinnen wird eine Premiumnahrung empfohlen, da diese eine erhöhte Nährstoffdichte aufweist, welche die Ernährungsanforderungen für die Fortpflanzung erfüllt", so Dr. Carey. "Durch die Fütterung einer Premiumnahrung werden die Bedürfnisse der Hündin ohne überhöhte Nahrungsaufnahme vollständig gedeckt."

Ernährung während der Trächtigkeit, Geburt Wenn die Hündin zum Deckzeitpunkt Idealgewicht besitzt, ist bis zur fünften oder sechsten Trächtigkeitswoche keine erhöhte Nahrungsaufnahme erforderlich.

"Entgegen der weitläufigen Meinung sollte eine Hündin nicht unmittelbar nach dem Deckakt mehr Futter erhalten", erläuterte Dr. Carey. Eine unnötige Erhöhung der Futtermenge zu diesem Zeitpunkt könnte zu einer übermäßigen Gewichtszunahme während der Trächtigkeit führen.

Nach der fünften oder sechsten Woche der Trächtigkeit sollte die Futtermenge schrittweise erhöht werden, so dass die tägliche Nahrungszufuhr im Geburtszeitraum etwa 25 bis 50 Prozent über den regulären Ernährungsbedürfnissen der Hündin liegt (je nach Größe der Hündin und ihres Wurfs). Letztlich sollte ihr Körpergewicht bis zur Geburt um etwa 15 bis 25 Prozent steigen.

Nachdem die Hündin die Welpen zur Welt gebracht hat, beginnt sie innerhalb von 24 Stunden mit dem Fressen. Wenn sie ordnungsgemäß auf die Laktation vorbereitet wurde, liegt das Gewicht der Hündin nach der Geburt bei 5 bis 10 Prozent über ihrem Normalgewicht vor der Zucht.

Ernährungsbedürfnisse der säugenden Hündin

Die Laktation ist hinsichtlich der Ernährung bei allen Tieren eine der größten Herausforderungen. Während der Laktation muss besonders auf eine ausreichende Kalorienzufuhr geachtet werden. Eine ausgiebige Energie- und Wasseraufnahme stellt die kontinuierliche Milchproduktion sicher und verhindert einen übermäßigen Gewichtsverlust der Hündin.

"Eine Hündin benötigt ausreichend Wasser, um genügend Milch produzieren zu können", so Dr. Carey. "Das Stressniveau einer Hündin während der Laktation hängt von ihrem Ernährungszustand und Gewicht bei der Geburt, von der Wurfgröße und vom Laktationsstadium ab. Wasser spielt für ihren allgemeinen Nährstoffhaushalt eine bedeutende Rolle, deshalb sollte der laktierenden Hündin stets frisches, kaltes Wasser zur Verfügung gestellt werden."

Je nach Größe des Wurfs verbraucht die Hündin während der Laktation das Zwei- bis Dreifache ihres normalen Energiebedarfs. Das heißt, auch die Futtermenge muss angepasst werden.

"Als Faustregel sollte in der ersten Laktationswoche das 1,5-Fache der Normalmenge, in der zweiten Woche das 2-Fache der Normalmenge und in der dritten bis vierten Woche das 2,5- bis 3-Fache der Normalmenge gefüttert werden", so Dr. Carey. "Die Laktation erreicht drei bis vier Wochen nach der Geburt ihren Höhepunkt. Es ist wichtig, die Ernährungsbedürfnisse der Hündin zu erfüllen, um den Nachkommen die notwendigen Nährstoffe zur Verfügung zu stellen, bevor sie die Aufnahme fester Nahrung erhöhen."

Wenn eine Hündin während der Laktation Premiumnahrung erhält, kann die von ihr benötigte Futtermenge die Kapazität ihres Magen-Darm-Trakts übersteigen. Aus diesem Grund sollte die Tagesration auf verschiedene Mahlzeiten aufgeteilt werden oder der Hündin die Möglichkeit gegeben werden, nach Bedarf das Futter aufzunehmen.

Ernährung für Zuchthunde